Gemeinderatssitzung vom 11. Juli 2012

Mit einem rein informativen Tagesordnungspunkt zum Thema „Kinderbetreuung“ startete die jüngste Gemeinderatssitzung. Dazu konnte Bürgermeister Franz Schlögel Fachleute vom Landratsamt begrüßen: Angelika Steinbrecher (Teamleitung Kindertagesbetreuung) und Ludwig Elsner (Jugendhilfeplanung) interpretierten die Ehinger Ergebnisse der landkreisweit durchgeführten Elternbefragung zur Ermittlung des Betreuungsbedarfes – insbesondere der Kinder von 0 – 3 Jahren. Denn darauf muss sich die Gemeinde vorbereiten, ab 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ihres Kleinkindes. So erhielten Anfang des Jahres 19 betreffende Familien Fragebögen vom Landratsamt, davon wurden 16 beantwortet. Demnach liegt aktuell der Betreuungsschwerpunkt der unter Dreijährigen im häuslichen Umfeld durch Familienmitglieder. 2/3 der Befragten können sich in naher Zukunft auch eine institutionelle Betreuung für ihr Kleinkind vorstellen – dabei wurde vor allem das Angebot des Kinderhauses genannt, Betreuung durch eine Tagesmutter war nur einmal angegeben. Für die Gemeinde zeigt die abgeleitete Prognose, dass das bereits bestehende Angebot für die Kleinsten mit zehn U3-Plätzen ausreicht und „auf gesunden Füßen steht“, so das Fazit der Fachkräfte. » weiterlesen

Mobiler Defibrillator vor Ort

 

Der Defibrillator ist klein, handlich und fast unscheinbar – lebensrettend bei Herzattacken. 2. Feuerwehr-Vorstand Heribert Deininger (l.) und 1. Kommandant Andreas Obleser (r.) präsentieren Bürgermeister Franz Schlögel (Mitte) das Ehinger Gerät.

Die Freiwillige Feuerwehr Ehingen investiert in die Sicherheit der Dorfgemeinschaft. Mit dem Erwerb eines Defibrillators verfügt sie jetzt über ein wertvolles Gerät im Kampf gegen den plötzlichen Herztod. Bei einem kleinen Empfang am Rathaus stellten Kommandant Andreas Obleser und 2. Vorstand Heribert Deininger diese lebensrettende Anschaffung nun Bürgermeister Franz Schlögel vor: „Mit dem mobilen Defibrillator vor Ort kann unsere Feuerwehr bei Patienten mit Herzanfällen als Ersthelfer vor Eintreffen des Notarztes tätig werden und somit deren Überlebenschanchen wesentlich erhöhen.“. Am häufigsten sei Kammerflimmern für Herzattacken verantwortlich, das durch einen Elektroschock des Defibrillators gestoppt werden könne, so Obleser. „Es kommt in solchen Fällen auf jede Minute an – gerade auf dem Land gilt es wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens optimal zu überbrücken“, ergänzt Deininger. Der Ehinger Defibrillator ist bei der Notruf-Leitstelle angemeldet, sodass die Alarmierung im Notfall auch gleichzeitig über die Meldeschleife der Freiwilligen Feuerwehr erfolgt. In regelmäßigen Abständen werden die Feuerwehrkammeraden künftig für den Einsatz des Geräts geschult. » weiterlesen