„Über den Mühlbach zur Frauenkirche“

Künftig kann man in Ehingen wieder trockenen Fußes über den Mühlbach gelangen. Bei einer Feierstunde wurde die neue Eisenbrücke den zahlreichen Besuchern bei der offiziellen Erstbegehung präsentiert. Auf Initiative des Obst- und Gartenbauvereins entstand der neue Übergang – die frühere Holzbrücke wurde vor einigen Jahren bei einem Hochwasser weggespült. „Jetzt können die Bürger aus Ortlfingen und die Bewohner aus der Au wieder wie zur guten, alten Zeit übers Mühlholz und den Mühlbach zur Frauenkirche kommen“, freute sich die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Maria Drohner-Liepert, die mit ihrem Gartler-Team auch den Brücken-Vorplatz ansprechend gestaltete.

Dank der Initiative des Ehinger Obst- und Gartenbauvereins führt wieder eine Brücke über den Mühlbach – darauf stoßen mit einem Glas Sekt (v. l.) Helmut Bosch, Günter Miller, Maria Drohner-Liepert, Helmut Wech und Bürgermeister Franz Schlögel an.

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Gemeinderatssitzung vom 11. Juli 2012

Mit einem rein informativen Tagesordnungspunkt zum Thema „Kinderbetreuung“ startete die jüngste Gemeinderatssitzung. Dazu konnte Bürgermeister Franz Schlögel Fachleute vom Landratsamt begrüßen: Angelika Steinbrecher (Teamleitung Kindertagesbetreuung) und Ludwig Elsner (Jugendhilfeplanung) interpretierten die Ehinger Ergebnisse der landkreisweit durchgeführten Elternbefragung zur Ermittlung des Betreuungsbedarfes – insbesondere der Kinder von 0 – 3 Jahren. Denn darauf muss sich die Gemeinde vorbereiten, ab 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ihres Kleinkindes. So erhielten Anfang des Jahres 19 betreffende Familien Fragebögen vom Landratsamt, davon wurden 16 beantwortet. Demnach liegt aktuell der Betreuungsschwerpunkt der unter Dreijährigen im häuslichen Umfeld durch Familienmitglieder. 2/3 der Befragten können sich in naher Zukunft auch eine institutionelle Betreuung für ihr Kleinkind vorstellen – dabei wurde vor allem das Angebot des Kinderhauses genannt, Betreuung durch eine Tagesmutter war nur einmal angegeben. Für die Gemeinde zeigt die abgeleitete Prognose, dass das bereits bestehende Angebot für die Kleinsten mit zehn U3-Plätzen ausreicht und „auf gesunden Füßen steht“, so das Fazit der Fachkräfte. » weiterlesen